Über mich 

Ich bin promovierte Psychologin, ausgebildete Mediatorin, Dozentin und psychologische Beraterin – und arbeite mit Menschen in Situationen, in denen etwas in Bewegung kommen soll: im Denken, im Handeln oder im Miteinander.

Mich interessiert, was Menschen bewegt. Warum handeln wir, wie wir handeln? Und warum geht es manchen Menschen in scheinbar gleichen Situationen gut – und anderen nicht? Wie entstehen Konflikte – und wie lassen sich diese auflösen? Diese Fragen haben mich zur Psychologie gebracht und faszinieren mich bis heute.

So war ich auch viele Jahre in der psychologischen Forschung und Lehre tätig. Ich habe intensiv zu Themen wie Zeitnutzung, Motivation, mentaler Gesundheit und Konzentration geforscht. In der Lehre habe ich angehende Lehrkräfte zu Motivation, sozialer Entwicklung sowie zum Umgang mit Stress und mentaler Gesundheit unterrichtet. Diese Arbeit hat mein fachliches Wissen stark geprägt und geschärft.

Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass mich neben der wissenschaftlichen Auseinandersetzung vor allem der direkte Kontakt mit Menschen interessiert. Aus dieser Verbindung von psychologischem Wissen und Freude am Kontakt mit Menschen ist meine heutige Arbeit entstanden.

In der psychologischen Beratung geht es mir darum, gemeinsam zu verstehen, wie Sie auf eine Situation blicken, was Sie innerlich beschäftigt und welche Dynamiken dabei eine Rolle spielen. Mir ist wichtig, nicht vorschnell Lösungen vorzugeben, sondern zunächst gemeinsam zu sortieren, worum es im Kern geht. Daraus entstehen oft ganz andere, stimmigere nächste Schritte. Sie sind Expert*in für Ihr eigenes Erleben – ich begleite Sie dabei, neue Perspektiven zu entwickeln und passende Wege zu finden.

Konflikte sind oft besonders herausfordernd – sie binden unglaublich viel Energie, belasten Beziehungen und lassen einen gedanklich kaum los. In meiner Ausbildung zur Mediatorin habe ich gelernt, ein wunderbares Verfahren anzuleiten und führen: Eine Mediation ist sehr gut dazu geeignet Konflikte nachhaltig zu klären.
Und oft können sogar Brücken gebaut werden!
Auch wenn der Prozess oft anstrengend ist, so ist er gleichzeitig oft sehr entlastend, wenn Verständigung wieder möglich wird und Lösungen entstehen, die wirklich tragen.

Auch in Workshops und Seminaren geht es mir nicht nur um Inhalte, sondern um echte Auseinandersetzung. Ich schaffe Räume für Reflexion und Entwicklung und verbinde wissenschaftliche Erkenntnisse mit praxisnahen Impulsen. Mir ist wichtig, dass Teilnehmende Zusammenhänge besser verstehen, und gleichzeitig konkretes für ihren Alltag mitnehmen.

Ein Thema, das mir besonders am Herzen liegt, ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Fragen der Gleichstellung. Aus Forschung, beruflicher Praxis und eigener Erfahrung weiß ich, dass hier oft besondere Spannungen entstehen – und wie wichtig es ist, dafür individuelle Lösungen zu entwickeln.

Werdegang

 

Seit 10/2024

Referentin für akademische Karriereentwicklung, Universität Bielefeld

Seit 02/2024

Freiberufliche Trainerin & Beraterin

09/2025–04/2026

Ausbildung zur Mediatorin, Erkenne neue Wege, Bochum

09/2023

Promotion zum Dr. rer. nat., Doktorarbeit über die Zusammenhänge von Multitasking mit Motivation, Affekt, Konzentration und Grit, Universität Bielefeld

10/2018 – 11/2024

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Psychologie der Bildung und Erziehung; Lehrtätigkeit zu Themen rund um Motivation, soziale Entwicklung, mentale Gesundheit sowie Stressbewältigung, Universität Bielefeld

Seit 2018

Kontinuierliche Weiterbildung durch Teilnahme an Workshops in den Bereichen Coaching, Kommunikation und Karriereplanung

06/2015 – 2016

Gleichstellungsbeauftragte der Psychologie, Universität Bielefeld

10/2014 – 09/2018

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im BMBF-Projekt „Selbstregulation im Alltag von Studierenden“, Psychologie der Bildung und Erziehung, Universität Bielefeld

10/2013 – 03/2014

Agentur für Medienforschung, Berlin

10/2011 – 09/2013

Wissenschaftliche Hilfskraft/Mitarbeiterin, Courant Zentrum für Textstrukturen, Universität Göttingen

03/2010 – 08/2011

Wissenschaftliche Hilfskraft, Deutsches Primatenzentrum, Göttingen

10/2009 – 03/2012

Studium der Psychologie, Abschluss Master of Science, Universität Göttingen

10/2006 – 04/2009

Studium der Psychologie, Abschluss Bachelor of Science, University of Plymouth, England

Publikationen

Bachmann, O., Grunschel, C., & Fries, S. (2024). Multitasking while studying – Grit moderates the relationship of situational motivation and multitasking. Frontiers in Psychology, 15, Article 1404767. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2024.1404767

Bachmann, O., Grunschel, C., Capelle, J. D., & Fries, S. (2024). Autonomous and controlled motivation in students: An experience sampling study on multitasking, concentration, and affect from a self-determination theory perspective. Motivation Science, 10(4), 333–345. https://doi.org/10.1037/mot0000333

Bachmann, O. (2023). Nebenher und Zwischendurch. Eine alltagsnahe Untersuchung der Zusammenhänge von Multitasking bei Studierenden mit Motivation, Affekt, Konzentration und Grit. Bielefeld: Universität Bielefeld.

Capelle, J. D., Grunschel, C., Bachmann, O., Knappe, M., & Fries, S. (2021). Multiple action options in the context of time: When exams approach, students study more and experience fewer motivational conflicts. Motivation and Emotion, 46, 16–37. https://doi.org/10.1007/s11031-021-09900-6

Bachmann, O., Grunschel, C., & Fries, S. (2019). Multitasking and feeling good? Autonomy of additional activities predicts affect. Journal of Happiness Studies, 20(3), 899–918. https://doi.org/10.1007/s10902-018-9975-2

Gibbons, H., Bachmann, O., & Stahl, J. (2014). The more you ignore me the closer I get: An ERP study of evaluative priming. Cognitive, Affective, & Behavioral Neuroscience, 14(4), 1467–1484. https://doi.org/10.3758/s13415-014-0289-4

Bachmann, O. (2010). Predicting future happiness: An attempt to determine factors underlying the impact bias. The Plymouth Student Scientist, 3(1), 60–85.