Über mich

Ich bin promovierte Psychologin, ausgebildete Mediatorin und psychologische Beraterin. Ich arbeite mit Menschen in Situationen, in denen etwas in Bewegung kommen soll: im Fühlen, im Denken, im Handeln oder im Miteinander.

Neben meiner freiberuflichen Tätigkeit arbeite ich als Referentin für Karriereentwicklung und Mentoring an der Universität Bielefeld. Dort verantworte ich zwei Mentoring-Programmlinien für Frauen in der Wissenschaft. Durch diese Tätigkeit und meine langjährige Arbeit in Forschung und Lehre kenne ich die Lebensrealität im wissenschaftlichen Kontext sehr gut.

Ich bin verheiratet und Mutter von zwei Kindern. In meiner freien Zeit mache ich gern Sport, reise oder genieße ruhige Momente auf dem Sofa oder im Garten.
Bei meiner Arbeit mag ich es besonders, selbstbestimmt und effektiv tätig zu sein und kreative, neue Lösungen für alte Probleme zu entwickeln.

Was mich an meiner Arbeit interessiert

Mich interessiert, was Menschen bewegt. Warum handeln wir, wie wir handeln? Warum gehen manche Menschen mit der gleichen Situation entspannt um, während andere stark belastet sind? Und wie entstehen Spannungen oder festgefahrene Dynamiken?

Diese Fragen haben mich zum Psychologiestudium gebracht und prägen meine Arbeit bis heute.

Mein fachlicher Hintergrund

Viele Jahre war ich in der psychologischen Forschung und Lehre tätig. Ich habe zu Zeitnutzung, Motivation, Emotion, Konzentration und mentaler Gesundheit geforscht und zu Themen wie Motivation, sozialer Entwicklung und dem Umgang mit Stress unterrichtet.

Psychologisches Wissen weitergeben

In meinem Studium und meiner Tätigkeit als Psychologin habe ich nicht nur viel über menschliches Erleben und Verhalten gelernt, sondern auch erlebt, wie hilfreich dieses psychologisches Wissen sein kann: Es kann Menschen stärken, das Verständnis für sich selbst und andere vertiefen und zu mehr Klarheit und Entlastung beitragen.

Arbeitsweise

Echtes Verständnis

Meine Arbeitsweise ist empathisch, zugewandt und nicht wertend. Mir ist wichtig, Ihnen aufmerksam zuzuhören und Ihre Situation wirklich zu verstehen. Gemeinsam schauen wir auf Ihre Fragen, Ihre Perspektive und darauf, was Sie gerade beschäftigt – denn wie es Ihnen mit einer Situation geht, ist zentral.

Begleitung von Lösungsansätzen

Zunächst steht ein tieferes Verständnis Ihrer Situation im Vordergrund. Sie haben Raum und Zeit, Ihre Gedanken, Gefühle und Herausforderungen in Ihrem eigenen Tempo zu beschreiben. Mir ist wichtig, Sie wirklich zu verstehen.

Danach schauen wir gemeinsam auf mögliche Lösungen. Dabei denke ich offen und auch einmal jenseits naheliegender Wege. Wenn Sie es wünschen, bringe ich mein psychologisches Fachwissen ganz konkret ein, zum Beispiel durch fachliche Einordnung, passende Impulse oder anschauliche Beispiele.

So entsteht eine Begleitung, die verständnisvoll, lösungsorientiert und nah am Alltag ist.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, melden Sie sich gerne bei mir, um einen Termin zu vereinbaren.

Werdegang

 

Seit 10/2024

Referentin für akademische Karriereentwicklung, Universität Bielefeld

Seit 02/2024

Freiberufliche Trainerin & Beraterin

09/2025–04/2026

Ausbildung zur Mediatorin, Erkenne neue Wege, Bochum

09/2023

Promotion zum Dr. rer. nat., Doktorarbeit über die Zusammenhänge von Multitasking mit Motivation, Affekt, Konzentration und Grit, Universität Bielefeld

10/2018 – 11/2024

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Psychologie der Bildung und Erziehung; Lehrtätigkeit zu Themen rund um Motivation, soziale Entwicklung, mentale Gesundheit sowie Stressbewältigung, Universität Bielefeld

Seit 2018

Kontinuierliche Weiterbildung durch Teilnahme an Workshops in den Bereichen Coaching, Kommunikation und Karriereplanung

06/2015 – 2016

Gleichstellungsbeauftragte der Psychologie, Universität Bielefeld

10/2014 – 09/2018

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im BMBF-Projekt „Selbstregulation im Alltag von Studierenden“, Psychologie der Bildung und Erziehung, Universität Bielefeld

10/2013 – 03/2014

Agentur für Medienforschung, Berlin

10/2011 – 09/2013

Wissenschaftliche Hilfskraft/Mitarbeiterin, Courant Zentrum für Textstrukturen, Universität Göttingen

03/2010 – 08/2011

Wissenschaftliche Hilfskraft, Deutsches Primatenzentrum, Göttingen

10/2009 – 03/2012

Studium der Psychologie, Abschluss Master of Science, Universität Göttingen

10/2006 – 04/2009

Studium der Psychologie, Abschluss Bachelor of Science, University of Plymouth, England

Publikationen

Bachmann, O. (2026). Prokrastination und Multitasking. In K. B. Klingsieck & M. Koppenborg (Hrsg.), Prokrastination: Erkennen, verstehen, reduzieren. Forschungsstand und Empfehlungen für Studium und Erwachsenenbildung. Springer. https://link.springer.com/book/9783662728994

Bachmann, O., Grunschel, C., & Fries, S. (2024). Multitasking while studying – Grit moderates the relationship of situational motivation and multitasking. Frontiers in Psychology, 15, Article 1404767. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2024.1404767

Bachmann, O., Grunschel, C., Capelle, J. D., & Fries, S. (2024). Autonomous and controlled motivation in students: An experience sampling study on multitasking, concentration, and affect from a self-determination theory perspective. Motivation Science, 10(4), 333–345. https://doi.org/10.1037/mot0000333

Bachmann, O. (2023). Nebenher und Zwischendurch. Eine alltagsnahe Untersuchung der Zusammenhänge von Multitasking bei Studierenden mit Motivation, Affekt, Konzentration und Grit. Bielefeld: Universität Bielefeld. https://pub.uni-bielefeld.de/record/2983047

Capelle, J. D., Grunschel, C., Bachmann, O., Knappe, M., & Fries, S. (2021). Multiple action options in the context of time: When exams approach, students study more and experience fewer motivational conflicts. Motivation and Emotion, 46, 16–37. https://doi.org/10.1007/s11031-021-09912-3

Bachmann, O., Grunschel, C., & Fries, S. (2019). Multitasking and feeling good? Autonomy of additional activities predicts affect. Journal of Happiness Studies, 20(3), 899–918. https://doi.org/10.1007/s10902-018-9973-3

Gibbons, H., Bachmann, O., & Stahl, J. (2014). The more you ignore me the closer I get: An ERP study of evaluative priming. Cognitive, Affective, & Behavioral Neuroscience, 14(4), 1467–1484. https://doi.org/10.3758/s13415-014-0289-4

Bachmann, O. (2010). Predicting future happiness: An attempt to determine factors underlying the impact bias. The Plymouth Student Scientist, 3(1), 60–85. https://pearl.plymouth.ac.uk/cgi/viewcontent.cgi?article=1422&context=tpss