Motivation verstehen und gestalten
Motivation spielt im Arbeitsalltag eine zentrale Rolle – und wird oft dann besonders bewusst, wenn sie fehlt. Gerade in der Wissenschaft, aber auch in anderen anspruchsvollen Arbeitskontexten, ist Motivation eng mit Selbststeuerung, Zielklarheit, empfundener Belastung und Zufriedenheit verbunden. Dieser Workshop lädt dazu ein, Motivation nicht nur als Gefühl zu betrachten, sondern als psychologisches Konzept besser zu verstehen und so für den eigenen Alltag nutzbar zu machen.
1.
Eigene Motivation erkennen
Ein erster Schwerpunkt liegt auf der Frage, was Sie persönlich antreibt. Dabei geht es nicht nur um bewusste Ziele und Werte, sondern auch um sogenannte implizite Motive – also tieferliegende Antriebe, die unser Verhalten oft stärker beeinflussen, als uns im Alltag bewusst ist. Wer die eigenen Motive besser kennt, versteht häufig auch klarer, warum bestimmte Aufgaben leichtfallen, andere dagegen viel Energie kosten oder immer wieder aufgeschoben werden.
2.
Die Komponenten der Motivation verstehen
Im zweiten Teil des Workshops steht Motivation als psychologisches Konzept im Mittelpunkt. Wir schauen darauf, wie Motivation entsteht, wodurch sie gestärkt oder geschwächt wird und welche Rolle dabei Erfolgserwartungen, Erfahrungen, Wünsche, Ziele und Selbstbestimmung spielen. Ziel ist es, die eigene Motivation differenzierter zu verstehen – nicht im Sinne von „mehr Disziplin“, sondern im Sinne eines klareren Blicks auf die inneren und äußeren Bedingungen, unter denen Motivation entsteht.
3.
Motivation steuern
Ein dritter Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie sich Motivation im Alltag gezielt steuern lässt. Dabei geht es zum Beispiel darum, Aufgaben motivierender zu gestalten, hinderliche Muster zu erkennen, passende Ziele zu setzen und die eigenen Arbeitsbedingungen bewusster zu beeinflussen. Der Workshop vermittelt Impulse und unterstützt die Teilnehmenden dabei, individuelle Strategien für ihren eigenen Arbeitsalltag zu entwickeln.
Ablauf und Methode
Der Workshop verbindet fachlichen Input mit Reflexion, praktischen Übungen und Austausch in einem geschützten Rahmen. So entsteht eine Balance aus wissenschaftlicher Fundierung, persönlicher Standortbestimmung und konkreter Anwendbarkeit.
Der Workshop ist als eintägiges Format angelegt und kann je nach Bedarf digital über Zoom oder in Präsenz stattfinden.
